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Konzept
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betreuungskonzept
 

Betreuungsvereinbarung für die Betreute Wohnanlage am Graben in Riedlingen zwischen der Seniorengenossenschaft Riedlingen und Bewohnerinnen und Bewohnern.

1.1 Die Betreuung umfaßt folgende Bereiche:
Grundversorgung
Hauswirtschaftliche Dienste
- Gebäudereinigung
- Verwaltung, Reinigung und Wartung der Gemeinschaftsräume in der Wohnanlage
- Überwachung von technischen Einrichtungen
Allgemeine Betreuung und Vermittlung, persönliche Hilfen
- Notrufeinrichtung
- Organisation des Betreuungsdienstes
- Organisation hauswirtschaftlicher Hilfen
- Organisation und Durchführung von Gemeinschaftsveranstaltungen
sowie alle Wahl- und Zusatzleistungen des Angebots der Seniorengenossenschaft
- Wohnungsreinigung
- Wäschedienst
- allgemeine Hausarbeiten
- Einkauf
- Beratungsdienste
- Behördengänge
- Essensversorgung
- Besuchsdienste
- Ausfahrten, Spaziergänge, Museums- oder Büchereibesuche
Pflegerische Leistungen
- Beauftragung der pflegerischen Dienste, Vermittlung aller Pflegeleistungen.
- Vorhaltung und Betrieb der Tagespflege am Wochenmarkt mit Pflegebad.

1.2 Abruf von Leistungen, Organisation.
Der Bewohner bestimmt nach eingehender Beratung durch die Seniorengenossenschaft selbst den Umfang seiner Leistungsnachfrage.
Es besteht Rufbereitschaft unter Tel. Nr. 923 171
Hauswirtschaftliche Versorgung (Leistung) kann nur in der Zeit zwischen 8.00 und 18.00 abgerufen werden, diese Leistungen werden auch nur während dieser Zeit erbracht.
Pflegerische Leistungen können auch außerhalb dieser Zeit in Anspruch genommen werden.
Ansprechpartner für den Abruf von Betreuungs- und Pflegeleistungen ist der Diensthabende. Tagsüber von Montag bis Freitag während der Öffnungszeiten der Tagespflege ist dies die Diensthabende in der Tagespflege, Abends/Nachts und am Wochenende die/der Diensthabende der Betreuergruppe.

1.3 Notrufeinrichtung, Installation, Organisation, Kostentragung
Eine Notrufeinrichtung wird auf der Basis des zwischen der Seniorengenossenschaft und dem DRK abgeschlossenen Vereinbarung vom DRK auf Anforderung innerhalb von 24 Stunden installiert. Die Einrichtung erfolgt auf Anforderung des Bewohners. Nach der Einrichtung trägt der Bewohner die in der Vereinbarung mit dem DRK festgelegten Gebühren. Wenn die Notrufeinrichtung nicht mehr gebraucht wird, kann diese mit einer Frist von
14 Tagen gekündigt werden.
Solange eine Notrufeinrichtung nicht installiert ist, sind nach der bis 31.12.2001 gültigen Vereinbarung mit dem DRK keine Bereitstellungskosten zu entrichten. Nach diesem Termin erfolgt eine Neuregelung mit dem DRK.

1.4 Gemeinschaftseinrichtungen, Pflegestützpunkt.
Die Tagespflege in der Rösslegasse übernimmt gleichzeitig die Funktion eines Pflegestützpunktes.
Die Gemeinschaftsräume in den Gebäuden am Graben und in der Rösslegasse stehen Bewohnern für private Anlässe (Geburtstagsfeste u.a.) gegen eine von der Seniorengenossenschaft festgelegte Nutzungsgebühr zu Verfügung. Der Betrieb der Tagespflege und die Durchführung von Gemeinschaftsveranstaltungen haben Vorrang.


1.5 Betreuungspauschale, Abrechnung von Einzelleistungen, Abrechnungsmodus
Für die Vorhaltung der Betreuungseinrichtung wird eine Betreuungspauschale von derzeit
18.- € je Monat erhoben.
Mit Zahlung der Betreuungspauschale wird der Bewohner automatisch Mitglied der Seniorengenossenschaft Riedlingen und erwirbt damit auch alle mit der Mitgliedschaft verbundenen versicherungsrechtlichen Vorteile.
Der Einzug der Betreuungspauschale erfolgt monatlich mit dem Hausgeld. Mit der Betreuungspauschale sind folgende Einzelleistungen abgegolten:
- Vorhaltung der Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur
- Bereitschaftsdienst,
- Besuchsdienst.
Darüber hinausgehend in Anspruch genommene Leistungen werden nach jeweils gültigen Sätzen der Seniorengenossenschaft berechnet.


1.6 Eigenorganisation in Verbindung mit der Seniorengenossenschaft
In der betreuten Wohnanlage sollte im Interesse einer niedrigen Betreuungspauschale eine tägliche gegenseitige Feststellung des Wohlbefindens nach Möglichkeit in Absprache durch die Bewohner selbst erfolgen. Einzelheiten sind in einer Bewohnerversammlung zu regeln. Bewohner, die eine solche Feststellung nicht wünschen, haben dies schriftlich beim Betreuerkreis zu hinterlegen.
Falls eine Vereinbarung unter den Bewohnern nicht zustande kommt, erfolgt eine Regelung über die Seniorengenossenschaft. Für diesen Fall ist eine Anpassung der Betreuungspauschale erforderlich.
Um im Notfall rasch Hilfe leisten zu können ist es wünschenswert, daß die Bewohner den Namen ihres Hausarztes, sowie vorhandene ärztliche Verordnungen im Pflegestützpunkt hinterlegen. Diese Angaben werden streng vertraulich behandelt. Bewohner die dem nicht zustimmen, müssen dies schriftlich gegenüber dem Pflegestützpunkt erklären.


2.0 Schlußbestimmungen
Eine Änderung der Höhe der Betreuungspauschale ist zulässig, wenn dies zur Aufrechterhaltung der Betreuungs- und Pflegeinfrastruktur und der Rufbereitschaft erforderlich ist. Eine Änderung ist mit dem Beirat zu vereinbaren. Kommt innerhalb von 2 Monaten keine Einigung über die neue Höhe der Betreuungspauschale zustande, dann ist diese gutachterlich durch das Sozialdezernat des Landkreises Biberach festzusetzen und für beide Teile verbindlich.

 
 
 
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last update 20.01.05
   
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